Über den Künstler

Ich bin im Juni 1957 geboren und in Berlin aufgewachsen. Nach meinem Abitur 1977 besuchte ich auf Wunsch meiner Eltern die Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege, merkte aber bald, dass ich mich für eine Karriere als Beamter aus persönlichen Gründen wohl weniger eignete. Nach meinem erfolgreichen Abschluss als graduierter Finanzwirt im Jahr 1980 studierte ich daher Informatik an der TU Berlin. Nach meiner Diplomierung arbeitete ich als Mitbegründer und Geschäftsführer in einer kleinen Softwarefirma, die sich mit der Verwaltung und Steuerung von Hochregallagern befasste.

Durch das Informatikstudium kam ich bereits Mitte der 80er Jahre mit dem Begriff „Fraktal“ in Berührung, und nachdem ich das Buch „The Beauty of Fractals“ von Peitgen und Richter gelesen hatte, hat mich dieses Thema nie mehr völlig losgelassen. Seit dem Jahr 2008 war ich dann in der Lage, mich mit Fraktalen eingehender beschäftigen zu können. Was als Hobby begonnen hatte, bildete nun den Grundstein meiner beruflichen Tätigkeit.

Meine ersten Jahre als Fraktalkünstler würde ich heute als eine Art „Entwicklungsphase“ bezeichnen – in zweierlei Hinsicht: Der eine Aspekt war die Entwicklung von Programmen, die einem die Erzeugung fraktaler Grafiken erst ermöglichen. Natürlich gibt es auch schon vorgefertigte Software, mit der man ausgezeichnete Bilder hervorbringen kann (z.B. Ultra Fractal), aber aufgrund meiner Ausbildung lag es natürlich auch nahe, selbst eine solche Software zu entwickeln. Mit ihr lassen sich eigene Ideen leichter verwirklichen als mit einer Standardsoftware – und sei diese auch noch so flexibel.

Der zweite Aspekt liegt in der Entwicklung eines gewissen intuitiven Verständnisses für die Entstehung der fraktalen Muster. Sie beruht auf der Beobachtung der Wirkungen bestimmter Programmeinstellungen auf das Ergebnis. Diese Beobachtungen wiederum fließen dann in die Weiterentwicklung der Software ein, so dass ein nie endender Kreislauf von Erkenntnissen und Einsichten über Bildwirkungen und der Weiterentwicklung der Software entsteht. Das ist auch gut so: denn man lernt nie aus.

Bodo Meseke

  test

Empfehlenswerte Literatur:

• Heinz-Otto Peitgen, Peter H. Richter: The Beauty of Fractals. Images of Complex Dynamical Systems, Springer, ISBN 0-387-15851-0 bzw. ISBN 3-540-15851-0

One comment on “Über den Künstler

  1. Sehr geehrter Herr Meseke,

    kann ich auf dieser Seite auch Computergraphiken eigener Produktion hochladen.
    Ich habe eine Vielzahl von Bildern nach einem Algorithmus von Prof. Mario Markus generiert.

    mit freundlichen Grüßen

    Walter Christ

    eine kleine Auswahl: http://www.digi-images.de/profil/wallerabe

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